Geschichte der Ecclesia Gemeinden

Der Gemeindeverband Gemeinde der Christen ECCLESIA ging aus geistlichen Aufbrüchen am Ende des 2. Weltkriegs hervor.

Es begann mit Hauskreisen, die sich in und um Solingen-Ohligs unter der Leitung von Hermann Zaiss bildeten. Hermann Zaiss war ein christlicher Unternehmer, der vor dem 1. Weltkrieg mit der Baseler Mission in Ghana arbeitete. Durch seine lebensnahen Predigten wurden viele Menschen von Gott berührt und auch körperliche Heilungen geschahen. Dadurch kamen hunderte Menschen zu seinen Gottesdiensten im In- und Ausland. geschichteHermann Zaiss hatte dabei nie die Absicht, eine neue Gemeindebewegung zu gründen, vielmehr wollte er in die bestehenden Gemeinden und Kirchen geistliche Impulse hineintragen. Doch bald fanden sich die Menschen nach jedem seiner Gottesdienste in Gruppen, um aus der Bibel über ein Leben mit Gott mehr zu erfahren und sich über das Erlebte auszutauschen. Die Ecclesia-Gemeinden entstanden.

Hermann Zaiss starb Ende der 50er Jahre. Heute wirken Männer und Frauen, die aus dieser Arbeit hervorgegangen sind, nicht nur in der Ecclesia, sondern in vielen anderen Kirchen und Gemeinden weltweit.

Der Verband Gemeinde der Christen ECCLESIA gehört heute der Kirche Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden, BFP (KdöR) an, von dem sie in Organisation und Struktur profitiert.

Wie in den meisten Freikirchen üblich, werden auch Ecclesia-Gemeinden durch eine sogenannte Ältestenschaft geleitet (griech. πρεσβύτερος presbyteros; dt.: Presbyter, Ältester, Leiter). Zu diesem Leitungsgremium gehören von den Gemeindegliedern regelmäßig gewählte ehrenamtliche Mitarbeiter sowie der Pastor, wenn vorhanden.

Der Name „Ecclesia“ entstammt dem Neuen Testament (griech. εκκλησία ekklēsía) und bedeutet „Gemeinde“ oder auch „Versammlung“.